Du als Marke

Du bist echt.
Dein Vorhaben ist echt.
Deine Marke und dein Produkt sind echt.

Fotos sind nur echt, wenn ….ja, wenn sie eben echt sind.
Aber wie werden sie auch wirklich echt? Unverstellt. Ungekünstelt.

Am ehesten dann, wenn man nicht merkt, dass man fotografiert wird. Das sind eh die schönsten Fotos! Stimmt´s?!

Nur leider lässt sich das ja nicht bewerkstelligen, wenn man zu einem Shooting geht. Stimmt´s?

Stimmt nicht. Oder nur so halb.
Wenn du den/die Fotograf*in kennst, könnts auch klappen mit dem “nicht merken” oder mit dem “trotzdem echt” sein. Weil man sich nicht verstellt. Kann man garnicht, das würd ja wer merken…

Als Fotografin, die seit 2011 ausschließlich freiberuflich fotografiert, darf ich, glaub ich, mittlerweile ohne Scham behaupten: ich lerne die Menschen vor mir sehr schnell kennen. Oft reichen mir 15 Minuten, allerdings nur für das erste Portrait. Das muss ich eingestehen. Wer behauptet, in 15 Minuten geht mehr, der hat nicht begriffen, wie komplex ein Mensch ist. Es gibt die Seite, die fröhlich lächelt, die Seite, die grübelt, die Seite, die sich ärgern lässt. Ha, und natürlich noch viele Seiten mehr! Vor allem gibt es die Seite, die man in den ersten 15 Minuten am liebsten zeigt - und die vielen, ganz anderen Seiten, die dahinter liegen. Die kommen erst später zum Vorschein. Quasi, wenn man das Vorwort gelesen hat.

Wenn wir beide ein Fotoshooting planen, bei dem ein Bilderpool entsteht, den du gerne nutzen wirst, dann lernen wir uns kennen. Nicht nur ich dich, sondern auch du mich - ich ratsch nämlich super gern, da bleibt das nicht aus! Und dann entstehen Bilder, die nicht verstellt sind, nicht gekünstelt sind. Sondern echt.

Die Bilder, die heute zum Thema passen, sind von Anne.

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Aha Momente - auch für mich