OP Computer-Hirn-Schnittstelle
OP-Fotografie: Computer-Hirn-Schnittstelle am TUM Klinikum
Das Klinikum Rechts der Isar ist die erste Klinik, die diese Computer-Hirn-Schnittstelle implantiert. Der Patient ist ein junger Mann, der durch einen Motorradunfall querschnittsgelähmt wurde. Durch die implantierte Computer-Hirn-Schnittstelle kann er bald einen Computer allein durch seine Gedanken bedienen. Und es soll noch viel weiter gehen…
Steht man im OP am offenen Gehirn herrscht absolute Stille und maximale Konzentration. Bei der Ausführung des Auftrags war es überaus wichtig, nicht zu stören. Die Bilder sollen einerseits im Medizinischen Kontext verwendet werden, bei dem man möglichst viel sehen kann und aber andererseits auch einem breiten Publikum gezeigt werden, wo es wichtig ist bspw. nicht viel Blut sichtbar werden zu lassen. Schnitte und Öffnungen sind mittlerweile aufs Minimum reduziert, dennoch kann man dem einen Betrachter mehr und dem anderen weniger zumuten. Während der eine mehr Details sehen will, möchte der andere nur einen Eindruck gewinnen. Diesen unterschiedlichen Anforderungen werde ich als Fotografin gerecht indem ich Bilder so suche, dass sie für beide Einsatzbereiche genutzt werden können. Die Kamera steht dabei natürlich im Silent-Mode und macht somit keine Klick-Geräusche. Fremdlicht wie z.B. ein Blitz wird natürlich ebenfalls nicht verwendet.
Die Verwendung der Bilder
Die Bilder sorgen in Fachzeitschriften und Publikationen für eine echte Demonstration der Forschung an Computer-Hirn-Schnittstellen. In Sozialen Medien ziehen sie regelmäßig die Aufmerksamkeit auf sich. Prof. Dr. Bernhard Meyer nutzt diese Bilder in einem breiteren Kontext seiner Forschung.
Ich teile meine Erfahrungen aus dem OP in meinem Blog
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LASS MAL RATSCHEN!
Wenn es darum geht, Neues zu lernen, dreh ich richtig auf! Dann will ich alles wissen.
Mein Job bringt mich regelmäßig in Berufsfelder, die ich nicht kenne oder Forschungslabore, in denen Dinge passieren, die man sonst nirgends erfährt. Und da kann ich Fragen über Fragen stellen, denn ich will wissen, was passiert - getarnt unter dem Deckmantel, dass ich schließlich auch wissen muss, was ich zu fotografieren habe.
Ich will begreifen was du machst, wie es funktioniert und wie wir es am Besten in Szene setzen. Gib mir gern vorab per Mail ein paar Infos, worum es geht, was du brauchst, wie es ablaufen soll - im Besten Fall - und dann überlegen wir gemeinsam, wie wir den besten Fall gestalten. Soll heißen: lass mal ratschen. Damit es Spaß macht und das Ergebnis überzeugt!

