Gendern in Bildern
Gendergerechte Bildsprache - muss das jetzt auch noch sein?
Ich hab mich in meinem Leben echt selten aufgrund meiner Weiblichkeit diskriminiert gefühlt. Eigentlich nie. Manchmal sogar eher im Gegenteil.
Gendergerechte Sprache hat mich sogar eher genervt, als dass ich es für notwendig erachtet hätte.
In letzter Zeit aber, setze ich mich häufig kritisch mit diesem Thema auseinander.
Wenn in Fragen nach dem liebsten Musiker nicht gegendert wird, dann fallen uns nur Männer ein - wohingegen bei der selben Frage mit Gender* auch Frauennamen aufgezählt werden… Und das läuft mit allem so.Künstler, Wissenschaftler, Politiker. Ein *innen verändert die Welt enorm. Und vielleicht schaffen wir es, dass uns bei „DIE" (weiblicher Artikel) ohne "*innen“ auch bald ALLE in den Sinn kommen.
Aber bis dahin muss sich unser Denken verändern.
Und wir denken in Bildern.
Da freu ich mich drüber, dass ich weniger redeflussstörend und ganz subtil für eine gleichberechtigtere Welt sorgen kann.
JA, es mag oft nicht der Realität entsprechen eine Frau im Bild in den Expertenstatus zu stellen, wenn neben ihr 5 Männer den gleichen Titel haben.
Aber vielleicht wird das auch nie zur Realität wenn wir nicht dafür sorgen, dass so eine Realität bildlich in unserem Hirn repräsentiert ist?!
Ich freu mich also drauf, mit euch in euren Firmen ganz leise für diesen Change zu arbeiten
Ich seh das subtile Ändern auch schon hier und da - die PWC Werbung auf LinkedIn schon bemerkt?
Auf den Bildern der kleine feine Unterschied...
Bild 1) Georg mal groß und ÜBER den beiden Frauen, Dr. Sarah Ottinger und Dr. Sabine Hammer, die mal so nebenbei Professoren coached - passt also eher weniger.
Mal ganz abgesehen davon, dass Bild 2 sowieso auch für Georg selbst nicht ganz vorteilhaft ist... ;)
Bild 2) lässt in meinen Augen zwar auch noch Spielraum für Verbesserung; Georg ist jetzt ein bisschen arg tief zum Beispiel, aber wir hatten auf die Schnelle keinen dritten Stuhl. Dafür sind die Gesichter jetzt recht ausgeglichen auf einer Höhe.
Was meinst du zu gendergerechter Bildsprache? Spaß hat´s gemacht beim #WOW wie Wissenschaftsommunikation Event Parcour von Christiane Taddigs-Hirsch an der Hochschule München

