ZA - lecker braai!

Aktualisiert: 18. Jan.


vier Wochen von Johannesburg nach Kapstadt, ab Weihnachten 2018 über Silvester bis Ende Januar 2019, mit Jan, weil der non-stop-Flug mit der Lufthansa weniger als 600,- gekostet hat und weil ich große Miezekatzen sehen will!

Kurz vorher - das heißt, wirklich kurz vorher: am Samstag vor dem Montag, an dem der Flieger ging - hab ich mir "noch schnell" das 70-200 von Sony geholt; Foto Gregor hatte es da. Gleich drei davon, was auch nötig war, denn das erste hatte ein großes Staubkorn oder Metallsplitterchen an einer der ersten Linse! Also nochmal hin und umtauschen. Was für ein Heckmeck, aber hat sich gelohnt. Die Katze ist halt dann doch eher dahinten als direkt davor. Wobei das auch nicht unbedingt stimmt, aber es lässt sich alles auf jeden Fall besser fotografieren, wenn nicht die A oder B Säule vom Auto mit drauf ist. Oder der Außenspiegel.

Also.

Von Johannesburg ging es erstmal Richtung Norden, am nächsten Tag weeeeit Richtung Osten. Wir sind per Zufall bei Zain gelandet, der eigentlich kein Zimmer mehr frei hatte, aber weil ich ihn ganz betröppelt angeschaut hab, hat er es doch möglich gemacht: kurzerhand wurde das Bett eines Angestellten abgebaut und in einem freien Zimmer bei ihm im Haus für uns wieder zusammengebaut :) - ein paar Tage später feiern wir Silvester bei ihm, diesmal aber in einer seiner Ferienwohnungen.

Ich mach es erstmal kurz: wir fahren nach Zain in ein kleines Hotel in der Nähe eines der Gates vom Krügerpark, erleben eine Schießerei und ziehen kurzerhand wieder um. Am nächsten Tag gehen wir für 3 Tage (2 Nächte) im Krügerpark auf "Jagd" - sehr zu empfehlen auf eigene Faust rumzufahren! Dann ein Stück weiter hoch in den Blyde River Canyon und dann wieder zu Zain um Silvester zu feiern.

Danach St. Lucia an der Küste des indischen Ozeans bei ziemlich schlechtem Wetter und ein paar Hippos zu viel. Dann durch ein derart grünes und feuchtes Südafrika, wie ich es nicht erwartet hätte in die Drakensberge, natürlich mit Wanderung dort und vielen Zebras :)

Wir entscheiden uns oben um Lesotho rum quer durch Südafrika an die Gardenroute zu fahren... Eine gute Entscheidung!!

Danach ein kurzer Weinabstecher in Frenschhoeck, kurze Wanderung in den Cederbergen und zu guter Letzt: Kapstadt mit dem Tafelberg.

Under dem Bild das Video (die Ruckler bitte verzeihen, diesmal war kein Gimbal dabei).

Und danach, wer mag, detailliertere Beschreibungen :) ---COMING SOON--- :)

Musik:

audeeyah - elephants ride - www.ende.tv

hartwigmedia - uke me - hartwigmedia.com

Südafrika

Man fährt Auto hier. Immer. wir haben über Avis gebucht und einen kleinen Aufpreis für ein gesichertes bestimmtes Auo. Haben wir nicht bekommen, weil wir 20Min zu spät ankamen. Also den Aufpreis kann man sich sparen. Auto buchen, sicherheits ne Stunde später angeben, nicht, dass es nachher garkein Auto gibt und zur Not die Wartezeit damit überbrücken eine SIM Karte fürs Handy zu organisieren. Gibts am Flughafen, so ne Art Vodafone hatten wir und gab keine Probleme. Gleich fällt einem doch auf, wie einfach alles ist, wenn eine Sprache gesprochen wird, die man selbst nahezu fließend spricht.

Johannesburg

Jan hat einen südafrikaniSchein Kollegen, der uns direkt mal ne Mail mit allerhand Tips schickt. Gleich vorne weg: avoid the city Centre. Ok. Also es soll schon nette Ecken haben und er würde uns gerne zeigen, aber er ist nicht da und die Gefahr sei groß in einer falschen Straße zu landen. Oder in der richtigen auf der falschen Seite. Gut. Wir haben eh schöne Städte in Europa und überall wo einst die Europäer eingefallen sind, gibts Kopien, warum muss man sich eine Kopie anschauen? Also rein ins (garantiert dieses und dann doch anderes) Auto und raus aus der Stadt. Wir fahren Richtung Damm, ob ich es empfehle kann ich nicht sagen, war ok da. Es gab einen See dort mit Grün drum rum — ich meinte wir könnten da mal spazieren gehen. Ne, kann man nicht. Alle Autofahrer, die uns entgegen kommen schauen uns komisch an — hat n Grund. Das Grün ist eingezäunt. Enttäuschend. Oder besser so? Könnten Aggro-Nilpferde drin sein, Krokodile oder sonstiges von dem ich dachte es gibt sie nur im (eingezäunten) Nationalpark. auch eingezäunt. Nicht reingehen. Zurück zum Auto. Autofahren. Projekt Spaziergang gescheitert.

Leopards Tree Retreat

nur ganz kurz: Zain ist toll, seine Freunde auch. Wer gerne eine Schotterpiste zu seiner Unterkunft fährt und am Pool abhängen will, etwas über den Anbau von Moringa wissen will und Hunde mag, der fährt da mal hin und kommt an in Africa. in der Nähe des Krg

er Parks. Er hilft beim buchen ohne großartig Empfehlungen zu geben; letztendlich muss man sehen was frei ist, was man sich leisten kann und will und worauf man Unterkunftsmässig Bock hat. Einer seiner Kumpel arbeitet dort und hat vielleicht auch einen Tip.

Village Lodge

schon beim hinfahren hab ich laut gedacht: also hier muss ich nicht spazieren gehen. Sie liegt ganz nah an einem der Eingänge vom Krüger Park. Logistisch also optimal. Man darf ab 6am in den Park. Wir haben 2 Nächte gebucht und wollen die Tage bestmöglich nutzen. Das Village Lodge hat einen Pool, es hat 40° also ab an den Pool. Wir fahren durch ein großes Tor an die Rezeption und uns schwant schon der Name ist Programm. Das gesamte Village hängt hier am Pool. Ok. Erstmal aufs Zimmer. 40° in der prügelnden Sonne ohne Schattenspender, wie wir beim vorbeigehen feststellen, ist eh keine gute Idee. Es wird bei ziemlich guter Electro Musik ordentlich gefeiert. Alle am Pool sind schwarz und brauchen keinen Schatten. Dafür ziemlich viel Bier. Uns fällt auf, das ausnahmslos alle schwarz sind. Wir sind weit und breit die einzigen Weißen. Wie ist diesbezüglich die Lage grad? Entspannt? Angespannt? Wir wissen es nicht. Bei sinkenden Temperaturen um die 30° wagen wir es raus. Erstmal Rezeption Zimmer bezahlen, dann an den Pool vielleicht? Jan ist wenig begeistert, ich will mich unters feiernde Volk mischen und freu mich schon über die Beats aus den Lautsprechern. Wir stehen an der Rezeption, Kameratasche umgehängt, Kreditkarte in der Hand. Es knallt 3 mal. Die Musik geht aus, Mädels laufen kreischend vom Pool richtung Rezeption und verstecken sich hinter den parkenden Autos. Was war das, frag ich Jan. 3 Schüsse aus einer Handfeuerwaffe. Ich werd mucksmäuschenstill und kreidebleich. Der an der Rezeption lacht verlegen und nervös und sagt „Theo got crazy Abort Christmas“ Aha, denk ich mir. So gut kontrollieren die am Tor also auf Waffen und so. Alle sind dezent nervös, aber nicht panisch. Der andere wartende Mann bleibt mit uns an der Rezeption und luhrt ab und zu raus. Jan beobachtet einen roten Pickup, der direkt rausfahren will, aber die Tore wurden geschlossen. Er diskutiert mit den Wachleuten und fährt einfach.

Ein silbernes Auto fährt vor. Der Fahrer hält seinen Arm seltsam hoch, steigt aus und geht zum Kofferraum. An der Seite die Autotür voll mit Blutspritzern. Was holt er jetzt aus dem Kofferraum? N Maschinengewehr!? Wir bleiben bei der Rezeption. Irgemdwamm fährt der Typ mit seinem blutverspritztem Auto wieder und irgendwann geht auch die Musik wieder an. Als wär nix gewesen. Auch der andere Mann geht. Also gehen wir auch. Wir dürfen später zahlen, sie kommen zu uns ins Zimmer. Nix da. wir packen und wir fahren. Eine andere Unterkunft auf Booking gebucht — keiner da, doch wer da, aber nix mehr frei. Se schickt uns wo anders in. Kostet 4x soviel wie die Village Lodgr und nochmal n Tacken mehr als sie selbst aber uns ist es egal. Schöner Pool, den wir noch im Dunkeln nutzen. Der erste Schwarze Besitzer, leider auch der einzige. Eltern haben in adoptiert, er ist in Holland aufgewachsen… Ihr wart bei der Schießerei? Crazy! Hahaha. Hm.


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